Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (VIN), auch Fahrgestellnummer genannt, ist der eindeutige „Fingerabdruck" deines Autos. Weltweit einheitlich und 17 Stellen lang, eignet sie sich hervorragend, um exakt passende Teile zu finden. Dieser Ratgeber erklärt Aufbau und Nutzen.

Wo finde ich die VIN?

  • In der Zulassungsbescheinigung Teil I (Feld E)
  • Eingeschlagen im Motorraum oder am Türholm der Fahrerseite
  • Sichtbar unten an der Windschutzscheibe (VIN-Plakette)

Aufbau der 17 Stellen

Die VIN besteht aus drei Blöcken:

  • WMI (Stelle 1–3): World Manufacturer Identifier – Hersteller und Herkunftsland (z. B. WVW für VW).
  • VDS (Stelle 4–9): Fahrzeugmerkmale wie Modell, Karosserie und Motor.
  • VIS (Stelle 10–17): u. a. Modelljahr, Werk und die laufende Seriennummer.

Wichtig: Die Buchstaben I, O und Q kommen in der VIN nicht vor, um Verwechslungen mit 1 und 0 zu vermeiden. Stelle 9 ist bei vielen Fahrzeugen eine Prüfziffer.

So findest du passende Teile

Gib deine VIN einfach in die Fahrzeugsuche ein. AutoCommerz-AI löst daraus die genaue Variante auf und zeigt nur passende Teile – ideal, wenn du die HSN/TSN nicht zur Hand hast. Alternativen findest du im Ratgeber HSN/TSN finden.

VIN vs. Motorcode

Für manche Teile (z. B. im Motorbereich) ist zusätzlich der Motorcode hilfreich, da innerhalb einer VIN-Variante verschiedene Motoren möglich sind. Bei Unsicherheit hilft die OEM-Nummer weiter – siehe OEM-Nummer finden.

Häufige Fragen

Ist die VIN dasselbe wie die Fahrgestellnummer?

Ja, beide Begriffe meinen dieselbe 17-stellige Nummer.

Sollte ich meine VIN öffentlich teilen?

Besser nicht. Die VIN ist ein personenbezogenes Fahrzeugmerkmal – gib sie nur bei vertrauenswürdigen Stellen ein.